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Max Planck Forschungsgruppe

Geschlechterunterschiede in Gesundheit und Altern

Warum haben Frauen eine höhere Lebenserwartung als Männer?

Bis heute wissen wir nicht, ob verschiedene Lebensweisen oder ob biologische und soziale Faktoren ursächlich sind für die unterschiedlichen Lebenserwartungen von Mann und Frau.

© ffwd! / photocase.com

In allen Industrieländern leben die Frauen im Durchschnitt länger als die Männer. Und das obwohl Frauen im Laufe ihres Lebens bei vielen Gesundheitsindikatoren schlechtere Werte aufweisen als Männer des gleichen Alters. Dieses Phänomen wird im Englischen “male–female-health-survival paradox” genannt. Obwohl sich die Forschung intensiv mit diesen geschlechtsspezifischen Unterschieden in Gesundheit und Sterblichkeit beschäftigt hat, weiß man immer noch nicht genau,  ob unterschiedliche Lebensgewohnheiten der Grund für die Verschiedenheiten sind, oder ob man eher in biologischen und sozialen Faktoren nach den Ursachen suchen sollte. Die Arbeitsgruppe „Geschlechterunterschiede in Gesundheit und Altern“ will herausfinden, ob unterschiedliche Verhaltensweisen der beiden Geschlechter ursächlich für die verschieden hohen Lebenserwartungen sein könnten. Außerdem untersuchen sie, ob die Unterschiede in den Lebenserwartungen universell für alle Länder sind und welche biologischen, demografischen und sozialen Faktoren das  “male-female-health-survival paradox” bestimmen.

 

Mehr Informationen 

Neue Arbeitsgruppe Geschlechterunterschiede in Gesundheit und Altern (News, 28.10.2014)

 

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