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Forschungsgruppe

Mathematische Demografie

Ausführliche Beschreibung

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Ziel der Arbeitsgruppe „Mathematische Demografie“ ist, die Mortalität besser zu verstehen, zu modellieren und zu prognostizieren. Was sind die hauptsächlichen Faktoren, die die Mortalität verändern? Die Wissenschaftler wollen sich dieser Frage über zwei Perspektiven nähern. Über die „Makro-Perspektive“ werden sie die Interaktion zwischen Perioden- und Kohortenfaktoren untersuchen. Über die „Mikro-Perspektive“ möchten sie bis dato unbekannte Faktoren, die die Mortalität beeinflussen, definieren.

Ein besseres Verständnis der Mortalität wird uns auch ermöglichen, die Mortalität besser modellieren zu können. Dieser eher mathematische Ansatz, Populationsdynamiken zu modellieren, ist so etwas wie  das Kernstück der Demografie. Leider besteht die Gefahr, dass „die Demografie ihr Kernstück verlässt“, wie es der herausragende Demograf Ron Lee beschrieb. Ein Nebenziel der Arbeitsgruppe ist also, dieses Forschungsgebiet, das von den Forschern Alfred J. Lotka, Nathan Keyfitz, Ansley J. Coale und William Brass begründet wurde, "wieder mit neuem Leben zu erfüllen.

Kaum eine Tätigkeit wird mehr mit Demografen in Verbindung gebracht, als das Erstellen von Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung. Wenn wir die Sterblichkeit und die Entwicklung ebendieser besser verstehen, sollten wir auch in der Lage sein, die Mortalität besser prognostizieren zu können. Neben der Forschung an den Mortalitätsprognosen auf nationaler Ebene haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Methodik
für kleinräumliche Einheiten zu verbessern. 

 

 

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