Arbeitsbereich
Ökonomische und Soziale Demografie
Wie beeinflussen ökonomische und gesellschaftliche Bedingungen das demografische Verhalten?

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Fast die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Ländern, deren Geburtenraten unter dem Bestandserhaltungsniveau liegen. Die wichtigste Frage für diese Länder ist, ob und unter welchen Bedingungen die Geburtenrate wieder steigen wird. Der Arbeitsbereich “Ökonomische und Soziale Demografie” untersucht die Gründe und die Konsequenzen niedriger Geburtenraten, befasst sich mit der Dynamik der Gründung und der Auflösung von Partnerschaften und versucht zu entschlüsseln, welche sozialen und ökonomischen Faktoren Einfluss auf die Geburtenraten und auf die Veränderungen in den Familienstrukturen haben. Ein Schwerpunkt des Arbeitsbereichs ist es zudem mittels formaler demographischer Methoden neuartige und solide Fertilitätsindikatoren zu entwickeln.Ausführliche Beschreibung
Weiterführende Informationen
Neue Veröffentlichungen
Familie und Partnerschaft in Ost- und Westdeutschland: Ähnlich und doch immer noch anders Sonderheft ZfF, 12/2012, ISBN 978-3-8474-0041-7
Economic uncertainty and family dynamics in Europe, Demographic Research, Special Collection, 20. Dezember 2012
Aktuelle Pressemitteilung des Arbeitsbereichs
1,6 Kinder pro Frau: Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung legt erstmals korrigierte Geburtenraten vor. Sie liegen deutlich über den amtlichen Ziffern. (02.09.2011)

