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Demografische Forschung aus Erster Hand | 22.12.2011

Familie, Bildung und Geld

Die neue Ausgabe (Nr. 4/2011) von "Demografische Forschung Aus Erster Hand", dem demografischen Newsletter mit verständlich aufgearbeiteten Ergebnissen der aktuellen Forschung, ist erschienen.
(Laden Sie die aktuelle Ausgabe als PDF herunter.)

Die Themen der Ausgabe 4/2011 sind:

  • Wachstum der Weltbevölkerung: Bildung der Frauen entscheidend 

Je nach künftigem Bildungslevel der Frauen könnten im Jahr 2050 auf der Erde entweder nur 8,9 Milliarden oder bis zu 10 Milliarden Menschen leben. Das ergaben neue Prognosen von Wiener Demografen, die berücksichtigen, dass die Geburtenraten der Frauen fast überall auf der Welt mit steigendem Bildungsstand deutlich fallen.

  • Stieffamilien haben wirtschaftlich das Nachsehen: Benachteiligung in Frankreich und Westdeutschland, nicht aber im Osten

In Frankreich und Westdeutschland kommen Stieffamilien weniger gut über die Runden als Eltern mit ausschließlich gemeinsamen Kindern. In Ostdeutschland und der Russischen Föderation gibt es aber keinen Unterschied. In Frankreich lässt sich die Benachteiligung der Stieffamilien mit deren größerer Kinderzahl erklären, für Westdeutschland könnte das ehemalige Unterhaltsrecht ein Grund sein.

  • Je weniger Einwohner, desto mehr Bankfilialen pro Person: Auch dünn besiedelte Gebiete durch Sparkassen und Genossenschaftsbanken versorgt

Je weniger dicht ein Kreis in Deutschland besiedelt ist, desto höher ist die durchschnittliche Zahl an Bankfilialen pro 100.000 Einwohner. Dieses Ergebnis einer Rostocker Studie wider-spricht damit der Vorstellung, dünner bevölkerte Landstriche seien durch Banken unter-versorgt. Insbesondere Sparkassen und Genossenschaftsbanken halten auch in ländlichen Regionen ein hohes Angebot aufrecht. 

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