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News | 07.12.2017

Rostock Retreat on Causality

Im Juni 2018 wird der Rostocker Retreat „Kausalität“ theoretisch und angewandt orientiere Forscher zusammenbringen, um Methoden kausaler Inferenz und ihre Anwendungen in der empirischen Forschung zu diskutieren. Bewerbungen sind bis zum 28. Februar möglich.

Der Rostock Retreat ist ein innovatives Format für den wissenschaftlichen Austausch bei dem in entspannter Atmosphäre die Kommunikation und Zusammenarbeit angeregt werden sollen. Der erste Rostock Retreat zur Datenvisualisierung, der im Juni 2017 stattfand, war ein großer Erfolg und daher wurde die Entscheidung getroffen, dieses Format fortzusetzen.

Der zweite Retreat wird sich auf kausale Inferenzen konzentrieren und wird vom 2. bis 4. Juli 2018 am MPIDR stattfinden. Das Ziel des Rostock Retreats “Kausalität” ist, Menschen aus der methodischen und der angewandten Forschung aus allen Sozialwissenschaften zusammenzubringen und die Anwendung von formalen Ansätzen und formaler Argumentation zur Untersuchung von Kausalzusammenhängen zu fördern.

Kausalität ist grundlegend für das wissenschaftliche Vorgehen. Die verschiedenen wissenschaftlichen Fachgebiete, die mit der Demografie verwandt sind, wie Soziologie, Epidemiologie, Ökonomie und Philosophie,nähern sich jedoch jedes auf seine Art der kausalen Inferenz. 

“Wir können viel voneinander lernen, unternehmen aber oft nicht die Anstrengung, die disziplinären Grenzen zu überwinden. Mit dem Rostock Retreat werden wir diese Grenzen überschreiten und den interdisziplinären Austausch fördern”, sagt der MPIDR-Forscher Maarten Bijlsma, einer der Organisatoren des Retreats.

Die Organisatoren betonen den Wunsch, etablierte Forscher und junge Wissenschaftler zusammenzubringen: "Der Retreat ist offen für Wissenschaftler aus allen Karriereabschnitten. Wir ermutigen Forscher aus allen Disziplinen, sich zu bewerben, da ausgefeilte Methoden zur kausalen Inferenz in immer mehr Bereichen erwartet werden,” sagt Co-Organisator und MPIDR-Forscher Christian Dudel.

Das Organisationsteam hat ein Programm zusammengestellt, das aus einer Reihe von Keynotes, Vorträgen zu unterschiedlichen Perspektiven auf Kausalität und Gruppenaktivitäten besteht. Als Hauptredner haben sie  führende Experten eingeladen: Miguel Hernán, von der Harvard T.H. Chan School of Public Health, Cambridge, USA, Andrea Weber, Zentraleuropäische Universität, Budapest, Ungarn und Stephen Morgan, Johns Hopkins Universität, Baltimore, USA.

Vor dem Retreat findet im Rahmen der "International Advanced Studies in Demography School“ (IDEM) ein von Ilya Spitzer geleiteter Kurs über kausale Inferenz statt. Teilnehmer des Workshops können sich ebenfalls für diesen Kurs bewerben und werden bevorzugt genommen.

Bewerbungsschluss ist der 28. Februar. Weitere Informationen zur Bewerbung und zum Retreat finden Sie hier, weitere Informationen zum IDEM-Kurs finden Sie hier.

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