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Pressemitteilung | 29.06.2004

"Bereicherung für Stadtbild"
Henning Larsen erhält Rostocker Architekturpreis
für Bau des Max-Planck-Institutes

Der dänische Architekt Henning Larsen hat für den Neubau des Max-Planck-Institutes für demografische Forschung am 26. Juni 2004 den Rostocker Architekturpreis erhalten. "Das Institutsgebäude ist eine städtebauliche und architektonische Bereicherung für Rostock", sagte der Vorsitzende der Wettbewerbsjury, Claus Kurzweg. "Der Bau ist unaufdringlich und besticht durch die Selbstverständlichkeit seiner Präsentation und seine klare Formensprache."

Die siebenköpfige Jury, zu der auch Stadtarchitekt Christoph Weinhold gehörte, lobte vor allem die klare Gliederung des Baukörpers, aus der die unterschiedlichen Funktionen ablesbar sind. Zwischen den einzelnen Bauteilen würde durch Geschlossenheit einerseits sowie Brückenkonstruktionen, Transparenz und Lichtführung andererseits Spannung aufgebaut. Als weiteren Aspekt hob der Juryvorsitzende die Auswahl der Baumaterialien hervor; diese sei auf wenige Materialien reduziert, die mit ihrem harmonischen Nebeneinander zur hohen Gesamtqualität beitrügen. Zudem gefiel der Jury, dass der Neubau zwar einen starken Bezug zur Warnow herstellt, sich die gesamte Konzeption aber dennoch allseitig orientiert.

Der Wettbewerb der Rostocker Architektenkammergruppe war eingebunden in den Tag der Architektur, den die Landesarchitektenkammer Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen einer bundesweiten Aktion am letzten Juniwochenende veranstaltet hat. Die Jury begutachtete insgesamt 16 Objekte aus Rostock, Bad Doberan und Umgebung. Die Objekte waren öffentlich zugänglich, so auch das Max-Planck-Institut für demografische Forschung. Besucher nutzten hier die Gelegenheit zu Besichtigung und Fachsimpelei während einer Führung.

Allseitig orientierte Konzeption: Das Gebäude des Max-Planck-Institutes auf dem ehemaligen Werftgelände.
Foto: Peter Wilhelm

Tag der Architektur 2004: Führung durch das Max-Planck-Institut für demografische Forschung
Foto: Nadja Milewski

Architektur mit Spannung: Geschlossenheit, Brückenkonstruktionen, Transparenz und Lichtführung.
Fotos: Peter Wilhelm

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