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Forschungsnetzwerke als Öffentlichkeitskatalysatoren für die Wissenschaft: Wissenschaftskommunikation und Politikinformation am Beispiel des internationalen Netzwerks Population Europe

Edel, A., Lines, E., López-Falcón, D. M., Wilkoszewski, H., Zimmermann, A.

[Research networks as an interface between the public and science: science communication and policy information through the example of the international network Population Europe]

In: Selke, S., Treibel, A. (Eds.): Öffentliche Gesellschaftswissenschaften: Grundlagen, Anwendungsfelder und neue Perspektiven, 269-287 (2018)
Öffentliche Wissenschaft und gesellschaftlicher Wandel
Wiesbaden: Springer VS.

ISBN 978-3-658-16709-7, eISBN 978-3-658-16710-3, DOI:10.1007/978-3-658-16710-3_15

Keywords: Europe, Germany, public relations

Abstract

Wissenschaftliche Forschungseinrichtungen bedürfen einer steten Diskussion ihres Verhältnisses zu Öffentlichkeit und Politik. Dies trifft in besonderem Maße auf Akteure der Grundlagenforschung zu, denn sie bearbeiten oft Themen, die einerseits sehr komplex sind, andererseits aber eine hohe Politikrelevanz aufweisen. Der vorliegende Beitrag beleuchtet am Beispiel der Aktivitäten eines von der Max-Planck-Gesellschaft getragenen europäischen Forschungsnetzwerkes im Bereich der Demografie, wie die Brücke zwischen führenden Wissenschaftlern und ihrer Spitzenforschung zu politischen und gesellschaftlichen Entscheidern sowie der breiten Öffentlichkeit geschlagen werden kann. Die Untersuchung zeigt, dass Forschungsnetzwerke die für eine erfolgreiche Wissenschaftskommunikation und Politikinformation nötigen Rahmenbedingungen schaffen und damit zu Öffentlichkeitskatalysatoren werden können.

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