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Arbeitsbereich

Fertilität und Wohlbefinden

© kallejipp / photocase.com

In zwei zentralen Punkten hat sich das Geburtenverhalten im 20. und im beginnenden 21. Jahrhundert grundlegend verändert: Frauen und Paare kriegen weniger Kinder und diese Kinder kriegen sie meist erst im fortgeschrittenen Alter. Der Arbeitsbereich "Fertilität und Wohlbefinden" will die Faktoren, die ursächlich sind für diese niedrige und späte Fertilität in modernen Gesellschaften sowie deren Konsequenzen, verstehen. Weil die Entscheidung für ein Kind immer weiter nach hinten geschoben wird, werden die Menschen immer später Eltern. Dieses höhere Alter gibt auch Anlass dazu, sich darüber Gedanken zu machen, welche gesundheitlichen Folgen dieses Aufschieben haben könnte. Die Wissenschaftler des Arbeitsbereichs untersuchen welchen Zusammenhang es zwischen dem Alter der Eltern und der Gesundheit und dem Wohlbefinden des Nachwuchses gibt, ob es Mechanismen gibt, die diesen Zusammenhang erklären können und ob diese Zusammenhänge ursächlich ist. Sie werden auch die sozioökonomischen Determinanten und die Gründe für das Aufschieben des Elternwerdens analysieren und neue Methoden für die Vorausberechnung der Fertilität entwickeln.Ausführliche Beschreibung

 

Ausgewählte Veröffentlichungen

LAPPEGÅRD, T.; KLÜSENER, S.; VIGNOLI, D.:
Why are marriage and family formation increasingly disconnected across Europe? A multi-level perspective on existing theories
Population, Space and Place Early View (2017).

NISÉN, J.; MARTIKAINEN, P.; MYRSKYLÄ, M.; SILVENTOINEN, K.:
Education, other socioeconomic characteristics across the life course and fertility among Finnish men
European Journal of Population (2017). Forthcoming.

PIFFARE I AROLAS, H.:
A cohort perspective of the effect of unemployment on fertility
Journal of Population Economics 30:4, 1211-1239 (2017).

BARCLAY, K. J.; MYRSKYLÄ, M.:
Advanced maternal age and offspring outcomes: reproductive aging and counterbalancing period trends
Population and Development Review 42:1, 69-94 (2016).

MYRSKYLÄ, M.; MARGOLIS, R.:
Happiness: before and after the kids
Demography 51:5, 1843-1866 (2014).

Mehr Informationen

1. Juni 2017 | PRESSEMITTEILUNG
Das Alter der Mutter ist egal
Neue MPIDR-Studie: Das höhere Alter später Mütter steigert nicht per se das Risiko einer Frühgeburt oder niedrigen Geburtsgewichts. Die Ursachen könnten eher in den persönlichen Lebensumständen und Verhaltensweisen der Mütter liegen. mehr

 

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