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Forschungsgruppe

Ungleichheiten im Sterbealter

Warum Sterbealter in verschiedenen Ländern und Bevölkerungsschichten unterschiedlich sind.

© VictorHuang/iStockphoto.com

Um den Gesundheitszustand von Bevölkerungen zu vergleichen, verwenden Demografen in der Regel Durchschnittswerte wie die Lebenserwartung bei Geburt. Aber die Lebenserwartung liefert nur ein unvollständiges Bild des Gesundheitszustandes einer Bevölkerung, da sie nicht offenbart, wie die Sterbealter innerhalb verschiedener Bevölkerungsgruppen oder innerhalb eines Landes verteilt sind. Stärkere Ungleichheiten im Sterbealter bedeuten, dass es ungewisser ist, wann der Todesfall eintreten wird. Diese Ungewissheit führt dazu, dass es für jeden Einzelnen und die Gesellschaft schwieriger wird zu kalkulieren, wie viele Rücklagen etwa gebildet werden müssen, wie viel Zeit der Einzelne im Schnitt für sein Arbeitsleben aufbringen muss, und wie viel freie Zeit ihm zur Verfügung steht. Die Forschungsgruppe “Ungleichheiten im Sterbealter”, welche vom European Research Council finanziert wird, untersucht eben diese Ungleichheiten in den Lebenserwartungen und deren Entwicklung in Ländern mit hohem Einkommen.Ausführliche Beschreibung

 

Ausgewählte Publikationen

van Raalte, A. A.; Seaman, R. J.:
In: Caplan, M. J. (Hrsg.): Reference module in biomedical sciences. (2019).
Jdanov, D. A.; Shkolnikov, V. M.; van Raalte, A. A.; Andreev, E. M.:
Demography 54:4, 1579-1602 (2017).
Seaman, R. J.; Riffe, T.; Leyland, A. H.; Popham , F.; van Raalte, A. A.:
Social Science and Medicine 230, 147-157 (2019).
van Raalte, A. A.; Martikainen, P.; Myrskylä, M.:
Demography 51:1, 73-95 (2014).
van Raalte, A. A.; Caswell, H.:
Demography 50:5, 1615-1640 (2013).
 

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Sekretariat
Papenhagen, Ute
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