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Mortalität und Lebenserwartung

03.09.2014 | NEWS
Länger leben dank Wiedervereinigung
Hätte es keine Wiedervereinigung gegeben, wären ostdeutsche Männer im Jahr 2011 im Durchschnitt 6,2 Jahre früher gestorben als im vereinigten Deutschland. Frauen hätten 4,2 Jahre weniger gelebt. Das ergeben Modellrechnungen des MPIDR-Forschers Tobias Vogt.

10.06.2014 | NEWS
Die Wiedervereinigung - ein großes Sozialexperiment
Aus wissenschaftlicher Sicht ist der Bau der Mauer ein riesiges Experiment: Eine Bevölkerung wird räumlich getrennt und lebt vier Jahrzehnte unter ganz unterschiedlichen Bedingungen. 


10/2013 | WORKING PAPER
Care for money? Mortality improvements, increasing intergenerational transfers, and time devoted to the elderly
Beteiligte MPIDR-Wissenschaftler: Fanny KlugeTobias Vogt

17.07.2013 | DEMOGRAFISCHE FORSCHUNG AUS ERSTER HAND
Erstmals höhere Lebenserwartung in Ostdeutschland: Westdeutsche Frauen mittleren Alters rauchen mehr und sterben früher
Ostdeutsche Frauen zwischen 50 und 64 Jahren haben erstmals eine geringere Sterblichkeit als ihre westdeutschen Altersgenossinnen

Die dazugehörige wissenschaftliche Publikation: Reversing East-West mortality difference among German women, and the role of smoking, International Journal of Epidemiology, 42:2, 549-558 (2013)
Beteiligter MPIDR-Wissenschaftler: Rembrandt Scholz

01/2011 | PUBLIKATION
Lebenserwartung und Beschäftigungsstruktur in Ost- und Westdeutschland, Wirtschaftsdienst, 91:1, 68-70 (2011)
Bei gleicher Zusammensetzung der beiden Teilbevölkerungen hinsichtlich Alter, Beschäftigung, Versicherung und Staatsangehörigkeit gäbe es kaum einen Sterblichkeitsunterschied zwischen ostdeutschen und westdeutschen Männern. Ein Rückgang der Differenzen der Mortalität bei Männern ist dann zu erwarten, wenn sich künftig die Arbeitsmarktsituationen in Ost- und Westdeutschland angleichen. Diese Studie unterstreicht somit den Einfluss sozioökonomischer Faktoren auf die Lebenserwartung und zeigt, dass sich Lebensbedingungen unmittelbar auf die Lebenserwartung auswirken.
Beteiligter MPIDR-Wissenschaftler:Rembrandt Scholz

09/2010 | DEMOGRAFISCHE FORSCHUNG AUS ERSTER HAND
Lebenserwartung sinkt durch Arbeitslosigkeit um ein Jahr, Ostdeutsche Männer sterben früher als westdeutsche
Die dazugehörige wissenschaftliche Publikation:  „Die ostdeutsche Übersterblichkeit der Männer im arbeitsfähigen Alter - Eine Analyse auf Grundlage der "Aktiv Versicherten" der Deutschen Rentenversicherung“, DRV-Schriften Band 55/2009, S. 105-116
Beteiligter MPIDR-Wissenschaftler: Rembrandt Scholz

Aktuelle Forschungsprojekte

„Natural Experiments and the Determinants of Old-Age Survival — Life-Expectancy Convergence after German Reunification and the Importance of Changing Mortality Conditions
Arbeitsgruppe Altern und Langlebigkeit
Beteiligte MPIDR-Wissenschaftler:  Fanny Kluge, James W.Vaupel, Jutta Gampe, Tobias Vogt

Familiendemographisches Verhalten ost-westdeutscher Migranten
Forschungsgruppe Lebenslauf, Sozialpolitik und Familie
Beteiligte MPIDR-Wissenschaftler: Michaela Kreyenfeld, Anja Vatterott

 

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