Arbeitsbereich

Fertilität und Wohlbefinden

Auf einen Blick Projekte Publikationen Team

Forschungsfeld

A Comparative Perspective on Male Fertility Trends

Wir haben ein gutes Verständnis der Trends im Geburtenverhalten von Frauen, doch gibt es bisher nur wenige vergleichende Studien zu Entwicklungen im reproduktiven Verhalten des Mannes. Die geringe Anzahl an vorhandenen Studien zu Männern legt jedoch nahe, dass die Unterschiede im männlichen Fertilitätsverhalten weltweit bedeutend grösser sind als die Unterschiede bei Frauen. Ziel der Projekte in diesem Forschungsfeld ist, Entwicklungstrends im generativen Verhalten von Männern in Ländern mit hohen Einkommen aus einer vergleichenden Perspektive zu untersuchen.

Ein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Erstellung von Daten zu langfristigen Trends im Reproduktionsverhalten des Mannes aus amtlichen statistischen Quellen. Während die amtliche Statistik in der Regel bei fast allen Geburten Daten zur Mutter enthalten, liegen Angaben zum Vater in einer nicht zu vernachlässigenden Anzahl von Fällen nicht vor. Wir haben deshalb Methoden entwickelt und getestet, mit denen fehlende Daten zu Vätern aus den Angaben zu den statistisch erfassten Müttern (sofern vorhanden) abgeleitet werden können. Die abgeleiteten Datensätze erlauben uns, Untersuchungen zu dem Zusammenhang zwischen Entwicklungstrends in der Fertilität von Männern im Vergleich zu Frauen auf eine neue Ebene zu bringen. Wir untersuchen das Geburtenverhalten, das Timing der Geburt und Altersunterschiede zwischen den Eltern. Die rohen und abgeleiteten Daten sind für Forscher in der Human Fertility Collection verfügbar.

Schlagworte:

Daten und Erhebungen, Geburtenentwicklung

Schlagworte (Region):

Europa, OECD countries

Projekte dieses Forschungsfelds

Analyzing Male Fertility: Toward a Comparative Approach Details
Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock ist eines der international führenden Zentren für Bevölkerungswissenschaft. Es gehört zur Max-Planck-Gesellschaft, einer der weltweit renommiertesten Forschungsgemeinschaften.