Forschungsgruppe

Medizinische Demographie

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Nahaufnahme Mann Hand arrangieren Holzblock mit medizinischer Ikone im Gesundheitswesen auf Krankenhaushintergrund.

Die Forschungsgruppe „Medizinische Demografie“ wird untersuchen, wie sich die Häufigkeit von Krankheiten im Laufe des Lebens verändert und welche Auswirkungen diese Veränderungen auf die Lebenserwartung, die Gesundheit der Bevölkerung, die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen sowie die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung haben. © iStockphoto.com / pcess609

Der medizinische Fortschritt ist zu einer der einflussreichsten Kräfte geworden, die die Bevölkerungsstruktur und -dynamik prägen. Bevölkerungen bestehen zunehmend aus Menschen mit komplexen gesundheitlichen Verläufen. Eine Erkrankung zu haben, bedeutet aber nicht mehr zwangsläufig, dass die betroffene Person dadurch eingeschränkt ist oder einen schlechten Gesundheitszustand hat. Die steigende Lebenserwartung und auch die zunehmende gesunde Lebenserwartung einerseits, und die zunehmende Häufigkeit von multimorbiden Patient*innen andererseits verdeutlichen das. Der Fokus dieser Forschungsgruppe wird auf den beabsichtigten und unbeabsichtigten demografischen Folgen dieser Prozesse liegen. Wir wollen die Veränderungen der Krankheitslast im Laufe des Lebens verstehen, um so die Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung, die Inanspruchnahme von Gesundheitsfürsorge und die Resilienz von Bevölkerungen zu untersuchen.   Ausführliche Beschreibung

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Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock ist eines der international führenden Zentren für Bevölkerungswissenschaft. Es gehört zur Max-Planck-Gesellschaft, einer der weltweit renommiertesten Forschungsgemeinschaften.