Stellenausschreibung

Postdoktorand*in / Wissenschaftliche Mitarbeiter*in (m/w/d), Arbeitsbereich „Fertilität und Wohlbefinden“

Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) sucht eine*n Postdoktorand*in mit einer Promotion in Demografie, Soziologie, Affektwissenschaft (affective science) oder in verwandten Disziplinen für den Arbeitsbereich „Fertilität und Wohlbefinden“.

Der*die erfolgreiche Kandidat*in wird zu den Themen Fertilität und Familiengründung, speziell zu Fragen nach Zusammenhängen zwischen Familiengründung und Wohlbefinden/Emotionen oder Familiengründung und ideellen/kulturellen Aspekten forschen, sowohl auf der Makro- als auch auf der Individualebene. Sie*er wird mit Mikko Myrskylä und Natalie Nitsche zusammenarbeiten, wird aber auch eigene Forschungsaktivitäten umsetzen können.

Wir suchen eine*n produktive*n, selbstständige*n und gern kollaborativ arbeitende*n Wissenschaftler*in mit einer  Qualifizierung entweder in sozialwissenschaftlicher Statistik und statistischer Modellierung oder aber in Affektwissenschaft. Erfahrung mit repräsentativen Datensätzen oder aber in der Emotionsforschung ist erwünscht, Erfahrung mit der Modellierung von Prozessen auf der Makroebene ist bevorzugt, aber kein Ausschlusskriterium. Gute Englischkenntnisse und Kommunikationsfähigkeit in Wort und Schrift werden vorausgesetzt.  

Das MPIDR ist eines der international führenden Zentren für Bevölkerungswissenschaft. Das Institut gehört zur Max Planck-Gesellschaft, einem Netzwerk von derzeit 86 Instituten, welche zusammen Deutschlands führende Einrichtung in der Grundlagenforschung bilden. Die Grundlagenforschung von Max-Planck-Instituten gilt als weltweit führend in den Bereichen Naturwissenschaft, Technik, Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften. Das einzigartige Umfeld der Institute verbindet die besten Aspekte einer akademischen Umgebung und einer Forschungsstätte.

Die Bewerbung erfolgt auf Englisch im Online-Verfahren über www.demogr.mpg.de/go/JobAd877738 und soll folgende Unterlagen enthalten:

  1. Lebenslauf
  2. Motivationsschreiben (1-2 Seiten)
    Geben Sie kurz an, warum Sie ein Interesse daran haben, sich am MPIDR zu bewerben, inwieweit die Stelle am MPIDR Ihrer beruflichen Entwicklung und Ihrem beruflichen Werdegang förderlich sein könnte und inwiefern sich Ihre Interessen mit den Forschungsstärken des MPIDR decken.
  3. Research Statement (2-3 Seiten)
    Stellen Sie kurz Ihre Forschungsergebnisse sowie Ihre laufenden und künftigen Forschungsvorhaben dar. Beschreiben Sie auch Ihre technischen Kenntnisse, Ihre Spezialgebiete und an welchen Programmen der Weiterqualifizierung Sie als Forscher*in teilnehmen möchten.
  4. Namen und Kontaktdaten von 3 akademischen Referenzen
  5. Zwei Schriftproben oder Publikationen

Um vollständig berücksichtigt zu werden, sollten Bewerbungen bis zum 1.März 2020 eingehen. Spätere Bewerbungen werden berücksichtigt, bis die Stelle besetzt ist. Der Arbeitsbeginn ist flexibel gestaltet, sollte jedoch nicht später als im Herbst 2020 erfolgen. Dem*der erfolgreiche*n Bewerber*in wird ein 3-Jahres-Vertrag angeboten; die Vergütung erfolgt je nach Erfahrung und Qualifikation (ab ca. 55.000 EUR brutto jährlich für Wissenschaftler*innen, die ihre Promotion vor kurzem abgeschlossen haben, bis zu ca. 70.000 EUR brutto jährlich für erfahrenere Wissenschaftler*innen) und richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund). Bei Fragen zur ausgeschriebenen Stelle wenden Sie sich bitte an Natalie Nitsche.

Unser Institut schätzt Vielfalt und setzt sich dafür ein, den Anteil von Minderheiten zu erhöhen. Bewerbungen von Menschen mit schweren körperlichen Behinderungen sind ausdrücklich erwünscht. Ferner wollen das Institut und die Max-Planck-Gesellschaft den Anteil an Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock ist eines der international führenden Zentren für Bevölkerungswissenschaft. Es gehört zur Max-Planck-Gesellschaft, einer der weltweit renommiertesten Forschungsgemeinschaften.