21. Mai 2026 | News | Ausgezeichnet
Elena Pojman erhält den IPUMS Time Use Research Award 2025
Das MPIDR freut sich, dass Elena Pojman für ihre Forschungsarbeit zum Thema „Racial-Ethnic Stratification in Women’s Kin Caregiving Burden Across the Life Course in the United States” den IPUMS Time Use Research Award 2025 in der Kategorie „Studierende” erhalten hat.

Elena Pojman wurde mit dem IPUMS Time Use Research Award ausgezeichnet. © MPIDR/Schulz
Elena ist seit 2025 im Team der Forschungsgruppe Ungleichheiten in Verwandtschaftbeziehungen am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR). Sie wurde mit dem IPUMS Time Use Research Award ausgezeichnet, der Forschungsarbeiten würdigt, die Daten aus IPUMS ATUS, IPUMS AHTUS und/oder IPUMS MTUS nutzen. In ihrer ausgezeichneten Forschungsarbeit untersucht sie ethnische Unterschiede in der Verwandtschaftsstruktur sowie den zeitlichen Verlauf von Betreuungsaufgaben über den gesamten Lebensverlauf hinweg. Dafür integriert sie Verwandtschaftsmodelle mit Daten des American Time Use Survey (ATUS), um Unterschiede bei den Pflegeaufgaben für Eltern, Geschwister, Kinder und Enkelkinder zu veranschaulichen. Ihre Ergebnisse zeigen, dass hispanische Frauen in fast jedem Alter einem höheren Pflegebedarf ausgesetzt sind als schwarze und weiße Frauen. Sie identifiziert diese ungleichen Zeitanforderungen als möglichen Treiber für langfristige Ungleichheiten bei gesundheitlichen und sozioökonomischen Ergebnissen.
Mit dem IPUMS Research Award werden herausragende Forschungsarbeiten gewürdigt, die IPUMS-Daten nutzen, um das Verständnis sozialer und demografischer Prozesse zu fördern oder zu vertiefen. Ausgezeichnet werden Arbeiten, die durch innovative Ansätze und vergleichende Analysen die Leistungsfähigkeit der IPUMS-Datensammlungen demonstrieren. Die Preise werden in acht Kategorien für die beste veröffentlichte Arbeit und die beste Arbeit von Doktorand*innen (veröffentlicht oder unveröffentlicht) vergeben.