08. Dezember 2025 | News | Workshop

Neue Forschungsfragen für den Klimawandel

Erfolgreicher Klima-Workshop am MPIDR in Rostock

Mitte November kamen am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock zahlreiche Wissenschaftler*innen aus aller Welt zusammen, um bei einem von Risto Conte Keivabu, Ebru Sanlitürk, Daniela Perrotta, Emilio Zagheni and Raya Muttarak (University of Bologna) und dem IUSSP Scientific Panel on Population Dynamics under Global Conflict and Climate Change initiierten Workshop zum Thema „Climate Change, Environmental Hazards and Population Dynamics“ zu beraten.

Luftaufnahme von überschwemmtem Gebiet mit teilweise zerstörten Häusern und treibenden Trümmern im Wasser.

© iStockphoto.com / Yevgeniy Sambulov

Ziel des Workshops war es, gemeinsam zu untersuchen, wie sich Klimawandel und Umweltgefahren auf die Bevölkerungsdynamik auswirken. „Wir wollten aufzeigen, wie demografische Trends und soziale Ungleichheiten die Anfälligkeit für Klimarisiken beeinflussen. Und den Teilnehmenden die Möglichkeit geben, neue Methoden und Daten zur Analyse der Zusammenhänge zwischen Klima und Gesundheit sowie Klima und Demografie vorzustellen und zu diskutieren“, erklärt Risto Conte Keivabu, Wissenschaftler am MPIDR. Sehr erfolgreich wurde der interdisziplinäre Dialog zwischen Forschenden aus den Bereichen Demografie, Soziologie, Epidemiologie und Klimawissenschaft durch den Workshop in Gang gesetzt. "In einer Vielzahl von Gesprächen sind neue Verbindungen zwischen den Disziplinen gewachsen und auch mehrere Kooperationsideen entstanden", berichtet Conte Keivabu. 

Es gab reichlich Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion innovativer Analyseansätze, insbesondere hinsichtlich der Integration von Raum-, Verwaltungs- und Klimadaten zur Analyse der Auswirkungen auf Ergebnisse wie Migration, Fertilität, Mortalität und viele andere. Die Teilnehmer nutzten auch die Gelegenheit, um darüber zu diskutieren, welche Forschungsbereiche im Kontext von Klima und Bevölkerung Vorrang haben sollten. „Die Kombination von Klimadaten, demografischen Methoden und Gesundheitsforschung eröffnet gemeinsame Forschungsansätze, um die Bevölkerungsdynamik im Kontext des Klimawandels besser zu verstehen“, fasste Conte Keivabu zusammen.

Große Gruppe von Menschen in einem modernen Gebäude, die in die Kamera lächeln und für ein Gruppenfoto posieren.

Die Teilnehmenden des Workshops „Climate Change, Environmental Hazards and Population Dynamics” in Rostock im November 2025. © MPIDR/Schulz

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