14. November 2025 | News | Neue Gesichter am MPIDR

Willkommen Aysha Basheer

Porträtfoto einer jungen Inderin mit langem, schwarzen, lockigem Haar. Sie trägt eine Brille mit silbernem Gestell. Sie lächelt.

Aysha Basheer ist neues Teammitglied in der Abteilung Migration und Mobilität am MPIDR. © MPIDR/Schulz

Aysha Basheer ist neu im Team der Abteilung Migration und Mobilität am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR). Sie kommt von der Universität Manchester, wo sie an ihrer Promotion in Sozialstatistik arbeitet. Ihre Dissertation befasst sich mit der Verwendung bayesscher Methoden zur Schätzung und Vorhersage menschlicher Migrationsmuster und -determinanten unter Verwendung datengestützter Ansätze.

Sie hat einen Bachelor- und Master-Abschluss in Mathematik vom Indian Institute of Science Education and Research (IISER) in Pune. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Indian Statistical Institute in Kolkata.

Welche Frage treibt dich in deiner Forschung am meisten an?
Ich interessiere mich sehr für die Herausforderung, Daten und statistische Modelle zu nutzen, um komplexe Migrationsmuster zu verstehen. Besonders interessiert mich, wie sich Migrationsmuster über Alter und Geschlecht hinweg entwickeln und wie sozioökonomische Faktoren diese Bewegungen zwischen Ländern beeinflussen. Es macht mir Spaß, all diese Komplexität anhand von Daten zu verstehen.

Warum hast du dich für das MPIDR als neuen Arbeitgeber entschieden und worauf freust du dich besonders, wenn du deine Arbeit am MPIDR aufnimmst?
Ich habe mich für das MPIDR entschieden, weil es sehr interdisziplinär ist und ein kreatives Forschungsumfeld bietet. Es scheint der perfekte Ort für meine Interessen zu sein: die Kombination datengestützter Ansätze mit Fragen zu Bevölkerungsprozessen. Ich freue mich sehr darauf, von anderen zu lernen, mich als Forscherin weiterzuentwickeln und hoffentlich einen sinnvollen Beitrag zu leisten.

Woher kommst Du? Was vermisst du am meisten an deiner Heimat (und vielleicht: Was vermisst du überhaupt nicht)?
Ich komme aus Kerala, einem wunderschönen Bundesstaat in Südindien, der für seine Strände und seine grüne Landschaft bekannt ist. Am meisten vermisse ich meine Familie und das Essen. Was ich nicht vermisse, sind der Lärm und die Hitze! Momentan komme ich aus Manchester und vermisse meine Freunde dort und all die Dinge, die wir zusammen unternommen haben, sehr.

Was gefällt dir an Rostock?
Ich liebe die Ruhe und Friedlichkeit in Rostock, und die Nähe zum Strand macht es noch besser. Ich mag die entspannte Atmosphäre in der Stadt, die es einem leicht macht, sich zu entspannen und das Leben zu genießen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten und was am wenigsten?
Am besten es gefällt mir, wenn das Modell endlich richtig läuft und die Ergebnisse Sinn ergeben. Am wenigsten mag ich definitiv das Debuggen, besonders wenn nichts zu funktionieren scheint und ich keine Ahnung habe, warum!

Wovon bist du derzeit neben der Demografie noch begeistert?
Im Moment bin ich ziemlich begeistert davon, Deutsch zu lernen. Mein Ziel ist es, vor meiner Abreise richtige Gespräche führen zu können! Außerdem erkunde ich gerne Rostock, es macht Spaß, neue Cafés, ruhige Orte und Spazierwege zu entdecken.

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