03. Dezember 2025 | News | Neue Gesichter am MPIDR
Willkommen Elena Pojman!

Elena Pojman verstärkt die Forschungsgruppe Ungleichheiten in Verwandtschaftsbeziehungen am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR). © MPIDR/Schulz
Die Forschungsgruppe Ungleichheiten in Verwandtschaftsbeziehungen freut sich, Elena Pojman als neues Mitglied zu begrüßen. Bevor sie zum MPIDR kam, war sie Doktorandin der Soziologie und Demografie an der Pennsylvania State University. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit sozialer Schichtung und deren Einfluss darauf, wie Menschen ihre Zeit und ihr Geld einsetzen. Für ihre Dissertation hat sie mithilfe mathematischer demografischer Methoden untersucht, welchen Einfluss ethnische Zugehörigkeit, Bildungsstand und Geschlecht auf Partnerschaften und Pflegebeziehungen haben.
Welche Frage treibt dich in deiner Forschung am meisten an?
Ein Großteil meiner Arbeit befasst sich damit, zu verstehen, wie soziale Schichtung – beispielsweise nach Geschlecht oder ethnischer Zugehörigkeit – die Art und Weise beeinflusst, wie Menschen Ressourcen wie Zeit, Geld, Humankapital oder familiäre Bindungen nutzen, um ihre Herausforderungen im Bereich Beruf und Familie zu bewältigen.
Warum hast du dich für das MPIDR als neuen Arbeitgeber entschieden und worauf freust du dich besonders, wenn du deine Arbeit am MPIDR aufnimmst?
Ich wollte schon seit einiger Zeit in Europa arbeiten und freue mich sehr, meine Dissertation zum Thema Verwandtschaft hier fortsetzen zu können. Ich freue mich darauf, mein akademisches Netzwerk hier zu erweitern und so viel Unterstützung für meine Forschung zu erhalten.
Woher kommst du und was vermisst du am meisten an deiner Heimat?
Ich komme ursprünglich aus Austin, Texas, habe aber in einer kleinen Stadt in Pennsylvania promoviert, wo das Wetter ähnlich wie in Rostock ist. Ich vermisse die Sonne, warme Tage und Wanderungen.
Was gefällt dir an Rostock?
Ich möchte nicht zu amerikanisch klingen, aber ich finde es praktisch, wie einfach man sich fortbewegen kann.
Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten und was am wenigsten?
Ich finde es ein großes Privileg, Fragen stellen zu können, die für mich von Bedeutung sind. Das ist ganz klar das, was mir am besten gefällt. Allerdings finde ich es nicht so toll, dass es oft schwierig ist, an die Daten zu kommen, um diese Fragen zu beantworten.
Was beschäftigt dich derzeit neben der Demografie noch?
Seit meine Frau mir einen E-Reader geschenkt hat, lese ich dieses Jahr viel zum Vergnügen. Ich habe kürzlich Elena Ferrantes Reihe „Meine geniale Freundin” beendet und bin seitdem ein großer Fan der Autorin.