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Demografische Forschung aus Erster Hand | 19.12.2018

Hochaltrige bleiben oft von Demenz verschont

© Max-Planck-Institut für demografische Forschung

Die neue Ausgabe (Nr. 4/2018) von Demografische Forschung Aus Erster Hand, dem demografischen Newsletter mit verständlich aufgearbeiteten Ergebnissen der aktuellen Forschung, ist erschienen.

"Demografische Forschung Aus Erster Hand" ist eine gemeinsame Publikation des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR), des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels (RZ), des Vienna Institute of Demography (VID), Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital und des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB).

 

 

Die Themen der Ausgabe 4/2018:

1. Wie lang ist ein Arbeitsleben?
Hochbetagte profitieren zumeist von weniger chronischen Herz- und Demenzkrankheiten

(aus dem Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels)

Menschen, die über 90 oder sogar über 100 Jahre alt werden, sind weniger anfällig für eine ganze Bandbreite an Krankheiten. Ein hohes Alter muss daher nicht unbedingt mit einem höheren Pflegebedarf einhergehen. Das Auftreten von Erkrankungen und damit auch die Pflegebedürftigkeit hängt neben dem Alter vor allem von der verbleibenden Lebenszeit ab, zeigt eine neue Studie.

2. Abgesicherter Kinderwunsch
Wie sich Jobsicherheit und finanzielle Sorgen auf die Familienplanung auswirken

(aus dem Vienna Institute of Demography)

Ob jemand Kinder bekommt oder bekommen möchte, hängt oft auch mit der Sicherheit des Arbeitsplatzes und mit den finanziellen Ressourcen zusammen. Wer große Schwierigkeiten hat, mit dem Geld auszukommen, wird die Familienplanung eher aufschieben. Bei der Sicherheit des Arbeitsplatzes zeigt sich ein anderer Zusammenhang.

3. Stress durch Kinderwunschbehandlung
Adoption, Pflegekind oder gar kein Kind: Alternativen können Stress mindern

(aus dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung)

Wenn auf natürlichem Wege keine Schwangerschaft eintritt, gehen viele Paare in eine Kinderwunschklinik, um sich medizinische Hilfe zu holen. Eine solche Fruchtbarkeitsbehandlung ist oft mit erheblichem Stress verbunden. Wer sich allerdings auch ein Leben ohne (weiteres) Kind vorstellen kann, mindert diesen Stress deutlich.

Ein Archiv aller vergangenen Ausgaben finden Sie unter http://www.demografische-forschung.org/. Dort können Sie sich auch anmelden, um jede Ausgabe aktuell und kostenlos als PDF oder als Druckversion im Abonnement zu beziehen.

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