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Demografische Forschung aus Erster Hand | 09.10.2018

Kinder, Job und Rente: Wie und mit wem wir unsere Zeit verbringen

Die neue Ausgabe (Nr. 3/2018) von Demografische Forschung Aus Erster Hand, dem demografischen Newsletter mit verständlich aufgearbeiteten Ergebnissen der aktuellen Forschung, ist erschienen.

"Demografische Forschung Aus Erster Hand" ist eine gemeinsame Publikation des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR), des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels (RZ), des Vienna Institute of Demography (VID), Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital und des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB).

 

 

Die Themen der Ausgabe 3/2018:

1. Wie lang ist ein Arbeitsleben?
Ökonomische Krise hat die erwartete Lebensarbeitszeit in Spanien stark schrumpfen lassen

(aus dem Max-Planck-Institut für demografische Forschung)

In Zeiten des demografischen Wandels wird häufig über ein späteres Renteneintrittsalter diskutiert. Doch unsere Arbeitslebenszeit hängt auch stark davon ab, wie kontinuierlich wir arbeiten. In Spanien etwa sank die erwartete Arbeitslebenszeit während der Wirtschaftskrise drastisch, wie eine Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung zeigt.

2. Das Recht zur Sorge
Getrennt lebende Väter, die das Sorgerecht haben, sehen ihr Kind häufiger

(aus dem Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels)

Wenn Eltern sich trennen, leben die Kinder in den allermeisten Fällen im Haushalt der Mutter. Ob und wie der Vater dann den Kontakt zu ihnen hält, hängt sehr stark vom Sorgerecht, aber auch vom Bildungsniveau, dem Erwerbsstatus und der Lebensform des Vaters ab. Das zeigt eine neue Studie des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels.

3. Die dritte Phase
Enkelkinder betreuen oder weiter arbeiten? Studie untersucht die Aktivitätsmuster von Rentnern

(aus dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung)

Wer das Rentenalter erreicht, steht vor vielen Entscheidungen: Möchte ich noch weiter erwerbstätig sein, mich um die Enkel oder kranke Familienangehörige kümmern, engagiere ich mich ehrenamtlich, oder genieße ich die hinzugewonnene Zeit einfach für mich selbst? Welche Aktivitätsmuster es bei den 60- bis 70-Jährigen gibt, untersucht eine neue Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden.

Ein Archiv aller vergangenen Ausgaben finden Sie unter http://www.demografische-forschung.org/. Dort können Sie sich auch anmelden, um jede Ausgabe aktuell und kostenlos als PDF oder als Druckversion im Abonnement zu beziehen.

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