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Demografische Forschung aus Erster Hand | 26.03.2019

Wer steigt auf, wer steigt ab? Die Karrieren der letzten 80 Jahre

© Max-Planck-Institut für demografische Forschung

Die neue Ausgabe (Nr. 1/2019) von Demografische Forschung Aus Erster Hand, dem demografischen Newsletter mit verständlich aufgearbeiteten Ergebnissen der aktuellen Forschung, ist erschienen.

"Demografische Forschung Aus Erster Hand" ist eine gemeinsame Publikation des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR), des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels (RZ), des Vienna Institute of Demography (VID), Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital und des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB).

 

 

Die Themen der Ausgabe 1/2019:

1. Soziale Mobilität: Vom Schuhputzer bis zum Arzt
Viele Firmenwechsel und längere Arbeitslosigkeit sind oft Merkmale von beruflichen Abstiegen

(aus dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung)

Berufliche Karrieren verlaufen meistens stabil, weniger häufig aufwärts und selten abwärts. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Studie des Wiesbadener Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, in der Daten zu beruflichen Biografien zwischen 1932 bis 1989 ausgewertet wurden. Welche Bevölkerungsgruppen und welche Generationen eher von einem beruflichen Auf- oder Abstieg betroffen sind und ob die Berufsbiografien instabiler geworden sind, wird ebenfalls untersucht.

2. Die 1,5-Millionen-Lücke
Wie sich plausible Daten für die Zeit zwischen Bevölkerungszählungen ermitteln lassen

(aus dem Max-Planck-Institut für demografische Forschung)

Der Zensus aus dem Jahr 2011 hat eine erhebliche Lücke in die Bevölkerungszahlen Deutschlands gerissen. Seit den vorangegangenen Zensen in den 1980er Jahren müssen sich also zahlreiche Fehler in die amtliche Statistik eingeschlichen haben. Wie sich dennoch auch für die Zeit zwischen den Volkszählungen plausible Bevölkerungszahlen ermitteln lassen, zeigt eine neue Studie – mit relevanten Folgen auch für die Entwicklung der Lebenserwartung.

3. Die  Rush Hour des Lebens wird vermessen
Frauen haben meist eine höhere Arbeitsbelastung, vor allem wenn beide Partner berufstätig sind

(aus dem Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital)

Geld verdienen, Karriere machen, Kinder großziehen und ein eigenes Zuhause aufbauen: all diese Tätigkeiten fallen oft in einer Lebensphase zusammen – der Rush Hour des Lebens. Doch wie sieht die eigentlich aus? Wie viel Zeit verbringen Männer und Frauen im Job, im Haushalt, mit der Betreuung der Kinder? Für Österreich, Slowenien und Italien fallen die Antworten recht unterschiedlich aus.

Ein Archiv aller vergangenen Ausgaben finden Sie unter http://www.demografische-forschung.org/. Dort können Sie sich auch anmelden, um jede Ausgabe aktuell und kostenlos als PDF oder als Druckversion im Abonnement zu beziehen.

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