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Arbeitsbereich

Fertilität und Wohlbefinden

© kallejipp / photocase.com

In zwei zentralen Punkten hat sich das Geburtenverhalten im 20. und im beginnenden 21. Jahrhundert grundlegend verändert: Frauen und Paare kriegen weniger Kinder und diese Kinder kriegen sie meist erst im fortgeschrittenen Alter. Der Arbeitsbereich "Fertilität und Wohlbefinden" will die Faktoren, die ursächlich sind für diese niedrige und späte Fertilität in modernen Gesellschaften sowie deren Konsequenzen, verstehen. Weil die Entscheidung für ein Kind immer weiter nach hinten geschoben wird, werden die Menschen immer später Eltern. Dieses höhere Alter gibt auch Anlass dazu, sich darüber Gedanken zu machen, welche gesundheitlichen Folgen dieses Aufschieben haben könnte. Die Wissenschaftler des Arbeitsbereichs untersuchen welchen Zusammenhang es zwischen dem Alter der Eltern und der Gesundheit und dem Wohlbefinden des Nachwuchses gibt, ob es Mechanismen gibt, die diesen Zusammenhang erklären können und ob diese Zusammenhänge ursächlich ist. Sie werden auch die sozioökonomischen Determinanten und die Gründe für das Aufschieben des Elternwerdens analysieren und neue Methoden für die Vorausberechnung der Fertilität entwickeln.Ausführliche Beschreibung

 

Ausgewählte Veröffentlichungen

GOISIS, A.; SCHNEIDER, D.; MYRSKYLÄ, M.: "The reversing association between advanced maternal age and child cognitive development: Evidence from three UK birth cohorts." Forthcoming, International Journal of Epidemiology (2017)

BARCLAY, K.; MYRSKYLÄ, M.:
Advanced maternal age and offspring outcomes: causal effects and countervailing period trends
Population and Development Review (2016).

MYRSKYLÄ, M.; MARGOLIS, R.:
Happiness: before and after the kids
Demography 51:5, 1843-1866 (2014).

MYRSKYLÄ, M.; GOLDSTEIN, J. R.; CHENG, Y. A.:
New cohort fertility forecasts for the developed world: rises, falls, and reversals
Population and Development Review 39:1, 31-56 (2013).

MYRSKYLÄ, M.; KOHLER, H.-P.; BILLARI, F. C.:
Advances in development reverse fertility declines
Nature 460:7256, 741-743 (2009).

Mehr Informationen

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11. April 2016 | PRESSEMITTEILUNG
Kinder von älteren Müttern sind fitter
Kinder von älteren Müttern sind gesünder, werden größer und erhalten eine bessere Ausbildung als die Kinder von jüngeren Müttern. Der Grund: Gesundheit und Bildungschancen der Menschen in den Industrieländern verbessern sich von Jahr zu Jahr. Da zahlt es sich aus, später geboren zu werden.

 

Kontakt

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Telefon +49 (0)381 2081-118
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