17. Dezember 2019 | Defo-News

Schlechtes Lebensumfeld – schlechte Gesundheit

© MPIDR

Die neue Ausgabe (Nr. 4/2019) von Demografische Forschung Aus Erster Hand, dem demografischen Newsletter mit verständlich aufgearbeiteten Ergebnissen der aktuellen Forschung, ist erschienen.

"Demografische Forschung Aus Erster Hand" ist eine gemeinsame Publikation des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR), des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels (RZ), des Vienna Institute of Demography (VID), Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital und des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB).

 

Die Themen dieser Ausgabe sind:

(Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels)
Schlechtes Lebensumfeld – schlechte Gesundheit
Welche kurzfristigen und längerfristigen gesundheitlichen Auswirkungen haben Umwelt, Infrastruktur und Wohnung

Die Luft ist verschmutzt, der Weg zum nächsten Bus weit und die  Wohnung ist renovierungsbedürftig: Wer ein schlechtes Lebensumfeld hat, leidet häufiger auch unter gesundheitlichen Problemen. Wie  stark  dieser  Zusammenhang  ist,  welche  lang-  oder  kurzfristigen Folgen es gibt und ob sich diese zwischen den Geschlechtern unterscheiden, analysiert eine neue Studie der Universität Rostock.

(Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung)
Vermeidbare Todesfälle
Die Sterblichkeit in Ost und West hat sich weitestgehend angeglichen – mit einer Ausnahme

Wer raucht, übergewichtig ist oder medizinisch nicht gut versorgt wird, stirbt oft früher als es unter optimalen Bedingungen der Fall gewesen wäre. Demografen sprechen dann von vermeidbarer Sterblichkeit. Diese hat sich, wie eine neue Studie zeigt, im Osten und Westen Norddeutschlands zwar so gut wie angeglichen – das gilt jedoch nur für die Städte.

(Vienna Institute of Demography)
Die große Lücke?
Vor allem in Deutschland und Österreich bleiben viele Frauen ungewollt kinderlos
Würden Frauen überall in Europa so viele Kinder bekommen, wie sie sich in jungen Jahren wünschen, dann wäre das sogenannte Bestandserhaltungsniveau von 2,1 Kindern pro Frau fast überall erreicht. Tatsächlich aber liegen Wunsch  und Wirklichkeit teilweise weit auseinander, wie eine neue Studie aus Wien zeigt. Die Unterschiede zwischen den 20 untersuchten Ländern sind dabei deutlich.

Ein Archiv aller vergangenen Ausgaben finden Sie unter http://www.demografische-forschung.org/. Dort können Sie sich auch anmelden, um jede Ausgabe aktuell und kostenlos als PDF oder als Druckversion im Abonnement zu beziehen.

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