05. Juni 2019 | News | Follow-up zur Studie „Wieder bei den Eltern“

Auch für Eltern keine leichte Zeit

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Im vergangenen Herbst veröffentlichte MPIDR-Forscherin Jennifer Caputo ihre Studie über erwachsene Kinder, die wieder zu ihren Eltern ziehen und danach mehr depressive Symptome zeigen. Nun beschäftigt sie sich mit dem Wohlbefinden der Eltern in dieser Situation.

Wie fühlten sich junge Erwachsene in den USA, die während der Finanzkrise vor gut zehn Jahren wieder zu ihren Eltern zurückziehen müssten, weil sie sich ein unabhängiges Leben nicht mehr leisten konnten? Dieser Frage ging Jennifer Caputo, Forscherin am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock bereits vergangenen Herbst nach.

Sie fand heraus, dass bei den jungen Erwachsenen nach dem Wiedereinziehen bei den Eltern durchaus mehr depressive Symptome aufgetreten sind. Mehr dazu in unserer News aus dem vergangenen Jahr.

Nun hat sich Jennifer Caputo mit dem Wohlbefinden von Eltern beschäftigt, die wieder mit ihren erwachsenen Kinder zusammenleben. Und: auch sie geben an, häufiger an depressiven Symptomen zu leiden, besonders wenn ihre Kinder wegen eines Jobverlusts nicht mehr auf eigenen Beinen stehen können.

Caputos Studie wurde im Journal of Health and Social Behavior veröffentlicht. Das Journal produziert zudem einen Podcast, in dem es die interessanteste Studie jeder Ausgabe vorstellt. In der aktuellen Ausgabe ist MPIDR-Forscherin Caputo zu hören. Das Interview findet in Englischer Sprache statt.

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Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock ist eines der international führenden Zentren für Bevölkerungswissenschaft. Es gehört zur Max-Planck-Gesellschaft, einer der weltweit renommiertesten Forschungsgemeinschaften.