04. Oktober 2019 | News

Doktorwürde erhalten

Karen van Hedel (in der Mitte) und ihre Paranimfen.
© Frank van der Panne Fotografie

Am 2. Oktober 2019 verteidigte Karen van Hedel, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Bevölkerung und Gesundheit erfolgreich ihre Doktorarbeit "Nachteile bei der Gesundheit in den USA erklären: Die Rolle sozialer Ungleichheiten" am Erasmus Medical Center der Erasmus Universität Rotterdam.

Ziel ihrer Arbeit war es, einen Einblick in die Rolle sozialer Ungleichheiten zu gewinnen, indem Karen van Hedel die Unterschiede in der Gesundheit zwischen den Vereinigten Staaten und Westeuropa erklärt. Dafür untersuchte sie den Einfluss von Bildung, Arbeit und Familie auf soziale Ungleichheiten. Dabei zeigte sich, dass größere Bildungsungleichheiten bei gesundheitsbezogenen Themen in den USA zur Erklärung des gesundheitlichen Nachteils der USA gegenüber Europa beitragen.

Die Verteilung der Sterblichkeitsrisiken im Zusammenhang mit dem Familienstand, der Erwerbsarbeit und dem Verhältnis Arbeit-Familie von Amerikanern und Europäern erklärt den gesundheitlichen Nachteil der USA jedoch nicht.

Die Dissertation wurde von F.J. van Lenthe (Erasmus MC), J.P. Mackenbach (Erasmus MC) und Mauricio Avendano (King's College) betreut.

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