Arbeitsbereich

Fertilität und Wohlbefinden

Auf einen Blick Projekte Publikationen Team

Forschungsfeld

Fertility and Economic Uncertainty

Die postkommunistische Krise und die jüngste globale Rezession haben neue Anreize für die Erforschung der vielfältigen Dimensionen, durch die das Geburtenverhalten mit wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten verknüpft ist, geschaffen.

Die Projekte in diesem Forschungsbereich haben das Ziel, zu dieser Diskussion auf verschiedenen Ebenen beizutragen.

In einem Schwerpunkt werden die jüngsten Forschungsergebnisse in eine langfristige vergleichende Perspektive gesetzt, indem sie den Erkenntnissen über die Auswirkungen anderer Krisen in den letzten 100 Jahren gegenübergestellt werden. Mit diesem Ansatz wollen wir genauer verstehen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sich in dem Einfluss spezifischer Krisen auf das Geburtenverhalten feststellen lassen und untersuchen, inwieweit sich die Auswirkungen wirtschaftlicher Unsicherheiten auf das Geburtenverhalten nach Alter, Parität, sozialem Status und anderen Aspekten im Laufe der Zeit und im jeweiligem Kontext verändert haben und sich darin Entwicklungstrends erkennen lassen.

In einem weiteren Schwerpunkt wird das Geburtenverhaltens in verschiedenen Regionen Mittel- und Osteuropas, die politische und wirtschaftliche Krisen unterschiedlicher Art erlebt haben, verglichen.

Einen dritten Mittelpunkt bilden Untersuchungen zu den (schwer zu entflechtenden) verschiedenen Dimensionen wirtschaftlicher Unsicherheit. Hier wird ermittelt, welche unterschiedlichen Auswirkungen strukturelle Wirtschaftskrisen im Vergleich zu kurzfristigen wirtschaftlichen Schwankungen haben und wie Paare damit umgehen, wenn ein oder beide Partner von unterschiedlichen wirtschaftlichen Unsicherheiten betroffen sind.

Schlagworte:

Geburtenentwicklung

Schlagworte (Region):

Europa, OECD countries

Projekte dieses Forschungsfelds

Long-Term Perspectives on Crisis and Fertility Details
The Couple Dimension of Economic Precariousness (Dissertation) Details
Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock ist eines der international führenden Zentren für Bevölkerungswissenschaft. Es gehört zur Max-Planck-Gesellschaft, einer der weltweit renommiertesten Forschungsgemeinschaften.