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27. Juli 2021

Migration von Forschenden: Wer kommt nach Deutschland? Wer verlässt es?

iStockphoto.com/gorodenkoff

Ein Team um MPIDR-Forscherin Xinyi Zhao analysierte Zu- und Abwanderung von Wissenschaftler*innen nach und aus Deutschland mit Hilfe bibliometrischer Angaben von über acht Millionen wissenschaftlicher Veröffentlichungen in der Online-Publikationsdatenbank Scopus. Mit den USA, Großbritannien und der Schweiz ist der Austausch am größten. In Forschungsfeldern wie den Ingenieurwissenschaften und der Physik könnten Wissenschaftlerinnen, die nach Deutschland einwandern, dazu beitragen, das extreme Ungleichgewicht im Geschlechterverhältnis zu mildern. more

13. Juli 2021

Je höher entwickelt ein Land, desto schwächer der empfängnisverhütende Effekt des Stillens

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Welche Faktoren bestimmen, wann der Zyklus bei Frauen, die stillen nach der Entbindung wieder einsetzt? Um diese Frage für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen möglichst allgemeingültig zu beantworten, werteten ehemalige MPIDR-Forscher Umfragedaten aus 84 Ländern aus. Sie fanden heraus, dass die empfängnisverhütende Wirkung des Stillens dort in den vergangenen 40 Jahren - vermutlich wegen des gestiegenen Lebensstandards - stark gesunken ist. more

16. Juni 2021

Afrikanische Länder südlich der Sahara: Wiederverheiratete Frauen haben weniger Kinder

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Wiederverheiratete Frauen in den meisten von 34 untersuchten afrikanischen Länder südlich der Sahara haben am Ende ihrer reproduktiven Phase weniger Kinder als Frauen, die in erster Ehe verheiratet sind. Das fanden MPIDR-Forscher Ben Malinga John und sein Kollege in ihrer kürzlich veröffentlichten Studie heraus. more

17. Mai 2021

Gefühl dem Schicksal ausgeliefert zu sein, ist stärker in strukturschwachen Wohngegenden

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Eigenschaften der Wohngegend beeinflussen, wie wir unsere eigenen Gestaltungsmöglichkeiten im Leben bewerten. Das fand ein Forscherteam mit MPIDR-Wissenschaftler Peter Eibich durch die kombinierte Analyse von Umfrage- und Georeferenzdaten heraus. more

29. April 2021

COVID-19 in England und Wales: Ohne Mobilitätseinschränkungen hätte sich die Übersterblichkeit verdoppelt

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Mobilitätseinschränkungen haben wohl mehr als 94.000 Todesfälle in England und Wales während der ersten COVID-19 -Welle im Frühjahr 2020 verhindert. Das haben die MPIDR-Forscher Ugofilippo Basellini, Diego Alburez-Gutierrez und ihre Kollegen herausgefunden, nachdem sie digitale Mobilitätsdaten mit Daten zur Übersterblichkeit verknüpft hatten. more

27. April 2021

Unterschiedliche COVID-19-Todesfallraten

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Während in Italien Ende Juni 2020 etwa jeder siebte an COVID-19 Erkrankte starb, waren es in Südkorea nur gut zwei Prozent der Infizierten. Zum großen Teil lassen sich diese Unterschiede durch die Altersstruktur der positiv Getesteten erklären, aber teilweise zeugen sie auch von überlasteten Gesundheitssystemen. more

13. April 2021

Nicht nur COVID-19 verursacht in den USA Übersterblichkeit

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Die Bevölkerung in den Vereinigten Staaten leidet unter vergleichsweise hoher Sterblichkeit. Demografin Yana Vierboom und ein Kollege verglichen die Sterblichkeit in den USA mit der, in den fünf größten europäischen Ländern. Dabei zeigte sich eine Übersterblichkeit für die USA, die größer ist, als die Zahl der Covid-19-Todesfälle des vergangenen Jahres. more

06. April 2021

Weltweiter Vergleich: Wie viele Mütter haben ein Kind verloren

iStockphoto.com/AntonioGuillem

Die Unterschiede weltweit sind groß, das zeigt der erste systematische Vergleich von 170 Ländern für den Anteil an Müttern, die den Tod eines ihrer Kinder erlebt haben. more

18. Februar 2021

Covid-19-Tote weltweit: Menschen unter 75 verlieren am meisten Lebenszeit

iStockphoto.com/Tomas Ragina

Um die Folgen der COVID-19-Pandemie auf die Sterblichkeit richtig einzuschätzen, reicht es nicht aus, die Toten zu zählen. Deshalb hat ein internationales Forschenden-Team 1,2 Millionen Todesfälle aus 81 Ländern ausgewertet, um herauszufinden, wie alt die Menschen waren, die an COVID-19 gestorben sind – und damit, wie stark ihre Leben im Vergleich zur durchschnittlichen Lebenserwartung verkürzt wurden. more

09. Februar 2021

Belastet ein fehlendes familiäres Netzwerk die Psyche?

iStockphoto.com/Sam Edwards

Welche Rolle spielen Familiennetzwerke für die mentale Gesundheit von über 60-jährigen Menschen, die in Deutschland in einer Paarbeziehung leben? Diese Frage untersuchte MPIDR-Forscher Peter Eibich zusammen mit einer Kollegin. more

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