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21. September 2022

Schweden: Große Unterschiede bei lebenslanger Rente wegen ungleicher Lebenserwartung

iStockphoto.com/FJZEA

Je besser ausgebildet und reicher man ist, desto länger lebt man. Je länger man lebt, desto mehr Rente erhält man im Laufe seines Lebens. Jiaxin Shi, Doktorand am MPIDR, hat zum ersten Mal die Unterschiede bei den lebenslangen Renten in Bezug auf Bildung und Einkommen in Schweden berechnet. Er fand heraus, dass die Diskrepanz zwischen den lebenslangen Renten von 1925 geborenen Männern mit neun oder weniger Jahren Schulbildung und Männern mit Hochschulbildung etwa 3 Millionen Schwedische Kronen (etwa 375 000 US Dollar) beträgt. Fast ein Viertel dieses Unterschieds war darauf zurückzuführen, dass die besser Ausgebildeten länger lebten, wobei die Einkommensunterschiede den größten Teil des gesamten Renteneinkommens ausmachten. more

14. September 2022

Wie wirkt sich späteres Kinderkriegen auf die Geschlechterungleichheit im Bildungswesen und am Arbeitsmarkt aus?

iStockphoto.com/FluxFactory

Ein Team unter der Leitung von MPIDR-Wissenschaftlerin Jessica Nisén fand heraus, dass spätere Elternschaft den Bildungsvorsprung von Frauen gegenüber Männern vergrößert und den Einkommensvorsprung von Männern abschwächt. Die Forschenden stützen ihre Analyse auf eine neue Methode und qualitativ-hochwertige finnische Registerdaten. more

10. August 2022

COVID-19: Webseite der COVerAGE-Datenbank jetzt online

MPIDR

Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock hat eine globale demografische COVID-19-Datenbank veröffentlicht, die COVerAGE-DB. Mehr als 70 Forschende aus aller Welt haben zusammengearbeitet, um COVID-19-Daten aus 120 Ländern zu sammeln, zu standardisieren und online verfügbar zu machen. more

20. Juli 2022

Deutschland im ersten Lockdown: Mentale Gesundheit junger Mütter leidet am meisten

iStockphoto.com/Geber86

Kitas und Schulen geschlossen, wenig Unterstützung bei der Kinderbetreuung außerhalb der eigenen vier Wände und häufiges Arbeiten von zu Hause: diese Situation während der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 führte in Deutschland zu einem deutlichen Anstieg von Stress und Erschöpfung vor allem bei Müttern junger Kinder, die in Partnerschaft leben. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der MPIDR-Forscherinnen Nicole Hiekel und Mine Kühn. more

19. Juli 2022

COVID-19 Lockdowns: Wie man Google-­Suchanfragen nutzt, um den Anstieg von Gewalt in der Partner­schaft zu analysieren

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MPIDR-Forscherin Ebru Şanlıtürk und Kolleg*innen zeigen in ihrer vor Kurzem im European Journal of Population veröffentlichten Studie, dass die Daten von Google Trends ein effektives Instrument sind, um Anrufe bei Beratungsstellen für häusliche Gewalt und Notrufnummern während der COVID-19-Lockdowns vorherzusagen. more

13. Juli 2022

Wie sich Bildung auf die Familiengröße auswirkt

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In Partnerschaften, in denen mindestens ein Elternteil einen niedrigen Bildungsabschluss hat, werden seltener Geschwisterkinder geboren als in Partnerschaften, in denen beide Elternteile einen Fach- oder Hochschulabschluss haben. Das ist das Ergebnis einer Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung, für die Daten aus 22 europäischen Ländern analysiert wurden. more

24. Juni 2022

COVID-19: Die Hinterbliebenen der Pandemie

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Die Pandemie forderte weltweit bereits Millionen Menschenleben. Die Zahl der Hinterbliebenen ist sogar noch höher. Junge Menschen verloren häufiger ihre Großeltern, ältere Menschen trauern eher um ihre Geschwister. Das sind die Ergebnisse einer simulationsbasierten Studie, die ein internationales Team mit Forschenden des MPIDR und einer Gaststudentin der University of California, Berkeley, in PNAS veröffentlichte. more

22. Juni 2022

LinkedIn-Daten geben Aufschluss über die Bereitschaft, für einen Job umzuziehen

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In ihrer neuesten Studie zeigen MPIDR-Forscherin Daniela Perrotta und Co-Autor*innen, wie ein neuartiger LinkedIn-Datensatz verwendet werden kann, um die Bereitschaft von Arbeitssuchenden in Europa zu beschreiben innerhalb des Kontinents umzuziehen. Sie stellen fest, dass in absoluten Zahlen die Länder in Nord- und Westeuropa für potenzielle Migrant*innen am beliebtesten sind. In Bezug auf die relative Attraktivität - quantifiziert mit Hilfe eines Gravitationsmodells - scheint Südeuropa jedoch interessanter. more

13. Juni 2022

Migration von deutschen Forschenden: Männer kommen eher nach Deutschland zurück

iStockphoto.com/anyaberkut

Im vergangenen Sommer veröffentlichten MPIDR-Forscherin Xinyi Zhao und Kollegen eine Studie, die Zu- und Abwanderung von Wissenschaftler*innen nach und aus Deutschland mit Hilfe bibliometrischer Angaben aus über acht Millionen wissenschaftlicher Veröffentlichungen in der Online-Publikationsdatenbank Scopus analysierte. Ihre Folgestudie erschien nun in der Fachzeitschrift Scientometrics und zeigt, dass Forscher, die Deutschland verlassen haben, eher wieder nach Deutschland zurückkehren als Forscherinnen derselben akademischen Kohorten und Disziplinen. more

30. Mai 2022

Sterblichkeit in den USA: Wieso wird die Lücke immer größer?

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Die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt in den USA seit etwa 2010 nicht mehr. Das ist im Vergleich zu anderen Ländern mit hoher Lebenserwartung ungewöhnlich: die Stagnation setzte in den USA früher ein und ist auch stärker ausgeprägt. So wird die Lücke der Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen zwischen den USA und den anderen Ländern größer. Nun hat ein Team mit MPIDR-Forschenden herausgefunden, dass das auf eine Stagnation der Sterblichkeit bei einigen Arten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar einem Anstieg bei einigen anderen Formen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen ist. Ihre Studie wurde als Teil einer Sonderausgabe der Journals of Gerontology: Series B veröffentlicht. more

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