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23. Januar 2023
Zwei Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock analysierten wann im Leben Paarbeziehungen und Ehen in den vergangenen vierzig Jahren in 34 afrikanischen Ländern südlich der Sahara endeten. Dafür nutzten sie indirekte demografische Techniken auf eine neue Art und umgingen so den Datenmangel. more
19. Januar 2023
Ein Team des Arbeitsbereichs Digitale und computergestützte Demografie am MPIDR hat eine Datenbank erstellt, die die Anzahl der Forschenden pro Land sowie die Migrationsströme und -raten von 1996 bis 2021 enthält. Das Team analysierte auch die Beziehung zwischen Auswanderung und wirtschaftlicher Entwicklung pro Land. Ihre Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Muster der Abwanderung von Forschenden von denen auf allgemeiner Bevölkerungsebene unterscheiden und nicht unbedingt zu sogenanntem Braindrain führen. more
17. Januar 2023
Nach der Geburt eines Kindes ändert sich die Welt eines Paares grundlegend. Ob die Partner*innen danach ebenso zufrieden mit ihrer Beziehung sind wie in der kinderlosen Phase, hängt auch davon ab, als wie gerecht sie die Arbeitsteilung empfinden. Bewerten Frauen die Arbeitslast als gleichbleibend unfair, sinkt ihre Zufriedenheit mit ihrer Beziehung nach der Geburt eines Kindes deutlich. Für Männer gilt das nicht. more
15. Dezember 2022
Der MPIDR-Doktorand Jiaxin Shi und seine Co-Autor*innen modellierten den Verlauf der Erwerbsarbeit bei älteren Beschäftigten in den USA anhand von Längsschnittdaten, um zu zeigen, wie sehr sich die Dauer des Rentenbezugs zwischen den Menschen mit unterschiedlichem Bildungsstand unterscheidet. more
17. November 2022
MPIDR-Forscherinnen zeigen mit Längsschnittdaten einer US-Geburtskohorte der späten 1950er-Jahre, welche Rolle Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit dabei spielen, wie Übergewicht im frühen Erwachsenenalter die Zahl eigener Kinder später im Leben beeinflusst. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Population Studies“ veröffentlicht. more
07. November 2022
Wissenschaftler*innen des Arbeitsbereichs Digitale und computergestützte Demografie am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) und Kolleg*innen haben jetzt eine Studie im „Journal of the Royal Statistical Society: Series A“ veröffentlicht, in der die Qualität von Facebook-Werbedaten für die sozialwissenschaftliche Forschung systematisch untersucht wird. Sie bewerten die Genauigkeit der Werbedaten durch einen Vergleich: die Angaben über demografische Informationen zu Geschlecht, Alter und Wohnort von mehr als 133.000 Facebook-Nutzer*innen in einer Online-Umfrage werden mit der entsprechenden Einteilung durch Facebook verglichen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Werbedaten in der Forschung verwendet werden können, wenn zusätzliche Schritte unternommen werden, um ihre Genauigkeit zu überprüfen. more
03. November 2022
Vor allem bei jüngeren Frauen und in ländlicheren Gegenden nahm die Fertilität ab. Nachdem die Geburtenraten in Skandinavien lange Zeit europaweit zu den höchsten zählten, gingen sie seit 2010 unerwartet stark zurück und sanken zum Beispiel in Finnland auf ein Allzeittief. Eine Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) untersucht nun, inwieweit es auch regionale Unterschiede in der Fertilitität gibt. more
01. November 2022
Trennung und Verwitwung wirken sich auf die psychische Gesundheit von Frauen aus. Frauen, die dadurch alleinerziehende Mütter werden, kämpfen besonders mit langanhaltenden Folgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von MPIDR-Forscherin Mine Kühn und Kolleg*innen, die aktuelle finnische Registerdaten auswertet. more
27. Oktober 2022
MPIDR-Doktorandin Maria Gültzow und ihre Co-Autor*innen haben in einer im Fachmagazin „Epidemiology“ veröffentlichten Studie eine kontrafaktische Analyse durchgeführt, um den Einfluss von unterschiedlichem Gesundheitsverhalten zwischen den Generationen auf das Depressionsrisiko der Babyboomer sowie der Great und Silent Generation in den USA zu untersuchen. more
17. Oktober 2022
Weltweit hat sich im vergangenen Jahr die Perioden-Lebenserwartung nach dem Sterblichkeitsschock durch die Pandemie 2020 nicht wieder erholt. Gleichzeitig werden die Unterschiede zwischen den Ländern größer. Ein historischer Datenvergleich gibt allerdings Anlass zur Hoffnung auf schnelle Besserung. Das sind die Ergebnisse einer neuen Studie des MPIDR-Forschers Jonas Schöley und Kolleg*innen des Leverhulme Centre for Demographic Science der Universität Oxford, die Änderungen in der Perioden-Lebenserwartung für 29 Länder untersucht hat und in „Nature Human Behaviour“ veröffentlicht wurde. more