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02. September 2026
Deutsche Langzeitdaten aus mehreren Jahrzehnten legen nahe, dass starke Umweltsorgen Elternschaft im Allgemeinen weder verzögerten noch verhinderten. Zugleich nahmen solche Sorgen mit zunehmendem Alter bei Eltern und Menschen ohne Kinder tendenziell ab. Ob die jüngsten Generationen von heute, die mit dem Klimawandel als dauerhafter Realität aufwachsen, demselben Muster folgen werden, bleibt offen. more
06. August 2026 | PHD
Athina Anastasiadou vom Arbeitsbreich Migration und Mobilität am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) hat ihre Doktorarbeit mit dem Titel “The Second Migrant: The role of gender in demographic theories, methods, and data for migration research“ an der Universität Groningen erfolgreich verteidigt. Die Dissertation wurde mit der Auszeichnung „cum laude“ gewürdigt – eine seltene Auszeichnung in den Niederlanden, die nur in etwa 5 % der Fälle vergeben wird. more
30. Juli 2026 | Publikation
Forschende haben untersucht, ob traditionelle statistische Modelle und Modelle des maschinellen Lernens bei der Vorhersage der Lebenserwartung auf individueller Ebene ein ähnlich hohes Maß an Genauigkeit erreichen können. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass maschinelles Lernen die Sterblichkeitsprognosen im Vergleich zu herkömmlichen Methoden nicht signifikant verbessert. more
10. Juli 2026 | PHD
Sanny D. Afable aus dem Arbeitsbereich Bevölkerung und Gesundheit am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) hat seine Doktorarbeit mit dem Titel „The Spatial Dynamics of Health and Intergenerational Ties in Later Life“ an der University of St. Andrews erfolgreich verteidigt. more
09. Juli 2026 | News
Bei Reformen des Rentensystems geht es häufig darum, die Lebensarbeitszeit zu verlängern. Diese Reformen haben in ganz Europa gegriffen, allerdings nicht in allen Ländern gleich gut. more
06. Juli 2026
Inwiefern sind Familienstrukturen das Ergebnis sozialer Ungleichheit und wie prägen sie diese wiederum? Anfang Juni trafen sich internationale Forschende am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock, um im Rahmen der Konferenz „Kinship Structures, Dynamics and Inequalities“ genau diese Fragen zu erörtern. more
24. Juni 2026 | Klimawandel
Eine aktuelle Studie analysierte 3,4 Millionen Geburten (2008–2021) in Spanien und untersuchte, wie Waldbrände und die damit verbundene Luftverschmutzung die Gesundheit von Neugeborenen beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass betroffene Mütter häufiger Frühgeburten erleiden und ihre Kinder ein geringeres Geburtsgewicht haben – unabhängig vom sozioökonomischen Status. more
19. Juni 2026 | PHD
Angela Carollo vom Arbeitsbereich Fertilität und Wohlbefinden am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) hat ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Statistical Analysis of Time-to-Event Data with Multiple Time Scales“ an der Universität Leiden erfolgreich verteidigt. In ihrer Arbeit stellt sie ein statistisches Modell vor, das eine wichtige Lücke in der Literatur zu statistischen Modellen für Time-to-Event-Daten schließt. more
18. Juni 2026 | Ausgezeichnet
Aliakbar Akbaritabar und Tom Theile erhielten den EAPS Open Science and Outreach Award for Population Studies auf der EPC 2026 in Bologna für ihre Beiträge zur Erforschung der Binnen- und internationalen Migration unter Verwendung großer digitaler Trace-Datensätze. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die „Scholarly Migration Database”, eine Open-Data-Infrastruktur, die die nationale und internationale Mobilität von Forschenden auf der Grundlage globaler bibliometrischer Daten rekonstruiert. more
17. Juni 2026 | Ausgezeichnet
Am 17. Juni wurde MPIDR-Forscher Henrik-Alexander Schubert in Frankfurt für seine Doktorarbeit zum Thema “The Fertility Puzzle. Trends and patterns of male and female fertility” die Otto-Hahn-Medaille verliehen. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Jahrestagung der Max-Planck-Gesellschaft während der Sitzung der Sektion Humanwissenschaften in Frankfurt überreicht. In seiner Doktorarbeit untersuchte Schubert die niedrige Fertilität und ihre Determinanten. Die Arbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zu unserem Verständnis der aktuellen Trends in der Fertilität und zeichnet sich durch höchste methodische Stringenz aus. more