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10. August 2022

COVID-19: Webseite der COVerAGE-Datenbank jetzt online

MPIDR

Diese Woche hat das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock eine Website für die COVerAGE-DB, eine globale demografische COVID-19-Datenbank, veröffentlicht. Mehr als 70 Forschende aus aller Welt haben zusammengearbeitet, um COVID-19-Daten aus 120 Ländern zu sammeln, zu standardisieren und online verfügbar zu machen.

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20. Juli 2022

Deutschland im ersten Lockdown: Mentale Gesundheit junger Mütter leidet am meisten

iStockphoto.com/Geber86

Kitas und Schulen geschlossen, wenig Unterstützung bei der Kinderbetreuung außerhalb der eigenen vier Wände und häufiges Arbeiten von zu Hause: diese Situation während der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 führte in Deutschland zu einem deutlichen Anstieg von Stress und Erschöpfung vor allem bei Müttern junger Kinder, die in Partnerschaft leben. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der MPIDR-Forscherinnen Nicole Hiekel und Mine Kühn. more

19. Juli 2022

COVID-19 Lockdowns: Wie man Google-­Suchanfragen nutzt, um den Anstieg von Gewalt in der Partner­schaft zu analysieren

iStockphoto.com/funky-data

MPIDR-Forscherin Ebru Şanlıtürk und Kolleg*innen zeigen in ihrer vor Kurzem im European Journal of Population veröffentlichten Studie, dass die Daten von Google Trends ein effektives Instrument sind, um Anrufe bei Beratungsstellen für häusliche Gewalt und Notrufnummern während der COVID-19-Lockdowns vorherzusagen. more

13. Juli 2022

Wie sich Bildung auf die Familiengröße auswirkt

iStockphoto.com/Noel Hendrickson

In Partnerschaften, in denen mindestens ein Elternteil einen niedrigen Bildungsabschluss hat, werden seltener Geschwisterkinder geboren als in Partnerschaften, in denen beide Elternteile einen Fach- oder Hochschulabschluss haben. Das ist das Ergebnis einer Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung, für die Daten aus 22 europäischen Ländern analysiert wurden. more

24. Juni 2022

COVID-19: Die Hinterbliebenen der Pandemie

iStockphoto.com/georgeclerk

Die Pandemie forderte weltweit bereits Millionen Menschenleben. Die Zahl der Hinterbliebenen ist sogar noch höher. Junge Menschen verloren häufiger ihre Großeltern, ältere Menschen trauern eher um ihre Geschwister. Das sind die Ergebnisse einer simulationsbasierten Studie, die ein internationales Team mit Forschenden des MPIDR und einer Gaststudentin der University of California, Berkeley, in PNAS veröffentlichte. more

22. Juni 2022

LinkedIn-Daten geben Aufschluss über die Bereitschaft, für einen Job umzuziehen

iStockphoto.com/OhmZ

In ihrer neuesten Studie zeigen MPIDR-Forscherin Daniela Perrotta und Co-Autor*innen, wie ein neuartiger LinkedIn-Datensatz verwendet werden kann, um die Bereitschaft von Arbeitssuchenden in Europa zu beschreiben innerhalb des Kontinents umzuziehen. Sie stellen fest, dass in absoluten Zahlen die Länder in Nord- und Westeuropa für potenzielle Migrant*innen am beliebtesten sind. In Bezug auf die relative Attraktivität - quantifiziert mit Hilfe eines Gravitationsmodells - scheint Südeuropa jedoch interessanter. more

13. Juni 2022

Migration von deutschen Forschenden: Männer kommen eher nach Deutschland zurück

iStockphoto.com/anyaberkut

Im vergangenen Sommer veröffentlichten MPIDR-Forscherin Xinyi Zhao und Kollegen eine Studie, die Zu- und Abwanderung von Wissenschaftler*innen nach und aus Deutschland mit Hilfe bibliometrischer Angaben aus über acht Millionen wissenschaftlicher Veröffentlichungen in der Online-Publikationsdatenbank Scopus analysierte. Ihre Folgestudie erschien nun in der Fachzeitschrift Scientometrics und zeigt, dass Forscher, die Deutschland verlassen haben, eher wieder nach Deutschland zurückkehren als Forscherinnen derselben akademischen Kohorten und Disziplinen. more

30. Mai 2022

Sterblichkeit in den USA: Wieso wird die Lücke immer größer?

iStockphoto.com/PeopleImages

Die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt in den USA seit etwa 2010 nicht mehr. Das ist im Vergleich zu anderen Ländern mit hoher Lebenserwartung ungewöhnlich: die Stagnation setzte in den USA früher ein und ist auch stärker ausgeprägt. So wird die Lücke der Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen zwischen den USA und den anderen Ländern größer. Nun hat ein Team mit MPIDR-Forschenden herausgefunden, dass das auf eine Stagnation der Sterblichkeit bei einigen Arten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar einem Anstieg bei einigen anderen Formen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen ist. Ihre Studie wurde als Teil einer Sonderausgabe der Journals of Gerontology: Series B veröffentlicht. more

16. Mai 2022

Demografische Analyse zeigt langanhaltende Folgen des Völkermords in Guatemala

Diego Alburez-Gutierrez

Was sind die langfristigen Folgen für Überlebende von Massengewalt? Eine neue Studie des MPIDR-Forschers Diego Alburez-Gutierrez dokumentiert die Zahl der Todesopfer des Völkermords an den Maya Achi in Guatemala und zeigt welche Rolle dies für das historische Gedächtnis des Volkes spielt. more

10. Mai 2022

UK: Testosteron senkt Risiko, arbeitslos zu werden

iStockphoto.com/Chalirmpoj Pimpisarn

Britische Männer mit vergleichsweise hohem Testosteronspiegel werden seltener arbeitslos und haben eine höhere Chance, einen neuen Job zu finden. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie von Peter Eibich, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock, und Kolleg*innen. Das Paper wurde in „Economics & Human Biology“ veröffentlicht. more

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