News & Pressemitteilungen

Alle Pressemitteilungen News Defo-News

17. November 2022

USA: Starkes Übergewicht im frühen Erwachsenenalter erhöht die Wahrscheinlichkeit, mit 40 und später keine Kinder zu haben

iStockphoto.com/Pikovit44

MPIDR-Forscherinnen zeigen mit Längsschnittdaten einer US-Geburtskohorte der späten 1950er-Jahre, welche Rolle Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit dabei spielen, wie Übergewicht im frühen Erwachsenenalter die Zahl eigener Kinder später im Leben beeinflusst. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Population Studies“ veröffentlicht.

more

07. November 2022

Sind die Daten des Facebook Werbeanzeigenmanager präzise genug für sozialwissenschaftliche Forschung?

iStockphoto.com/B4LLS

Wissenschaftler*innen des Arbeitsbereichs Digitale und computergestützte Demografie am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) und Kolleg*innen haben jetzt eine Studie im „Journal of the Royal Statistical Society: Series A“ veröffentlicht, in der die Qualität von Facebook-Werbedaten für die sozialwissenschaftliche Forschung systematisch untersucht wird. Sie bewerten die Genauigkeit der Werbedaten durch einen Vergleich: die Angaben über demografische Informationen zu Geschlecht, Alter und Wohnort von mehr als 133.000 Facebook-Nutzer*innen in einer Online-Umfrage werden mit der entsprechenden Einteilung durch Facebook verglichen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Werbedaten in der Forschung verwendet werden können, wenn zusätzliche Schritte unternommen werden, um ihre Genauigkeit zu überprüfen. more

03. November 2022

Rückgang der Geburtenrate in Nordeuropa

Miss X / photocase.de

Vor allem bei jüngeren Frauen und in ländlicheren Gegenden nahm die Fertilität ab. Nachdem die Geburtenraten in Skandinavien lange Zeit europaweit zu den höchsten zählten, gingen sie seit 2010 unerwartet stark zurück und sanken zum Beispiel in Finnland auf ein Allzeittief. Eine Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) untersucht nun, inwieweit es auch regionale Unterschiede in der Fertilitität gibt. more

01. November 2022

Mentale Gesundheit von alleinerziehenden Müttern: Deshalb sind Lebensverläufe und der spätere Partnerschafts­status wichtig

iStockphoto.com/kieferpix

Trennung und Verwitwung wirken sich auf die psychische Gesundheit von Frauen aus. Frauen, die dadurch alleinerziehende Mütter werden, kämpfen besonders mit langanhaltenden Folgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von MPIDR-Forscherin Mine Kühn und Kolleg*innen, die aktuelle finnische Registerdaten auswertet. more

27. Oktober 2022

Steigende Übergewichtsprävalenz erhöht das Depressionsrisiko bei Babyboomern: Eine kontrafaktische Studie

iStockphoto.com/KatarzynaBialasiewicz

MPIDR-Doktorandin Maria Gültzow und ihre Co-Autor*innen haben in einer im Fachmagazin „Epidemiology“ veröffentlichten Studie eine kontrafaktische Analyse durchgeführt, um den Einfluss von unterschiedlichem Gesundheitsverhalten zwischen den Generationen auf das Depressionsrisiko der Babyboomer sowie der Great und Silent Generation in den USA zu untersuchen. more

17. Oktober 2022

COVID-19: Perioden-Lebenserwartung sank auch 2021 meist weiter

iStockphoto.com/Cemile Bingol

Weltweit hat sich im vergangenen Jahr die Perioden-Lebenserwartung nach dem Sterblichkeitsschock durch die Pandemie 2020 nicht wieder erholt. Gleichzeitig werden die Unterschiede zwischen den Ländern größer. Ein historischer Datenvergleich gibt allerdings Anlass zur Hoffnung auf schnelle Besserung. Das sind die Ergebnisse einer neuen Studie des MPIDR-Forschers Jonas Schöley und Kolleg*innen des Leverhulme Centre for Demographic Science der Universität Oxford, die Änderungen in der Perioden-Lebenserwartung für 29 Länder untersucht hat und in „Nature Human Behaviour“ veröffentlicht wurde. more

21. September 2022

Schweden: Große Unterschiede bei lebenslanger Rente wegen ungleicher Lebenserwartung

iStockphoto.com/FJZEA

Je besser ausgebildet und reicher man ist, desto länger lebt man. Je länger man lebt, desto mehr Rente erhält man im Laufe seines Lebens. Jiaxin Shi, Doktorand am MPIDR, hat zum ersten Mal die Unterschiede bei den lebenslangen Renten in Bezug auf Bildung und Einkommen in Schweden berechnet. Er fand heraus, dass die Diskrepanz zwischen den lebenslangen Renten von 1925 geborenen Männern mit neun oder weniger Jahren Schulbildung und Männern mit Hochschulbildung etwa 3 Millionen Schwedische Kronen (etwa 375 000 US Dollar) beträgt. Fast ein Viertel dieses Unterschieds war darauf zurückzuführen, dass die besser Ausgebildeten länger lebten, wobei die Einkommensunterschiede den größten Teil des gesamten Renteneinkommens ausmachten. more

14. September 2022

Wie wirkt sich späteres Kinderkriegen auf die Geschlechterungleichheit im Bildungswesen und am Arbeitsmarkt aus?

iStockphoto.com/FluxFactory

Ein Team unter der Leitung von MPIDR-Wissenschaftlerin Jessica Nisén fand heraus, dass spätere Elternschaft den Bildungsvorsprung von Frauen gegenüber Männern vergrößert und den Einkommensvorsprung von Männern abschwächt. Die Forschenden stützen ihre Analyse auf eine neue Methode und qualitativ-hochwertige finnische Registerdaten. more

10. August 2022

COVID-19: Webseite der COVerAGE-Datenbank jetzt online

MPIDR

Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock hat eine globale demografische COVID-19-Datenbank veröffentlicht, die COVerAGE-DB. Mehr als 70 Forschende aus aller Welt haben zusammengearbeitet, um COVID-19-Daten aus 120 Ländern zu sammeln, zu standardisieren und online verfügbar zu machen. more

20. Juli 2022

Deutschland im ersten Lockdown: Mentale Gesundheit junger Mütter leidet am meisten

iStockphoto.com/Geber86

Kitas und Schulen geschlossen, wenig Unterstützung bei der Kinderbetreuung außerhalb der eigenen vier Wände und häufiges Arbeiten von zu Hause: diese Situation während der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 führte in Deutschland zu einem deutlichen Anstieg von Stress und Erschöpfung vor allem bei Müttern junger Kinder, die in Partnerschaft leben. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der MPIDR-Forscherinnen Nicole Hiekel und Mine Kühn. more

Kontakt

Leiterin des Arbeitsbereichs Öffentlichkeitsarbeit und Publikationen

Silvia Leek

E-Mail

+49 381 2081-143

Redakteurin Wissenschaftskommunikation

Christine Ruhland

E-Mail

+49 381 2081-157

Was nun?

Zur Startseite

Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock ist eines der international führenden Zentren für Bevölkerungswissenschaft. Es gehört zur Max-Planck-Gesellschaft, einer der weltweit renommiertesten Forschungsgemeinschaften.